Montag, 31. Januar 2011

geschmackvolle Fundstücke aus dem Web

Manfred Linzner hat nicht nur einen guten Geschmack, sondern auch ein Gespür für besonders schöne Fotografien und intelligent-witzige Videos.

Warnung: Man kann sich stundenlang in den Weisheiten, Fundstücken und Hinweisen seines Blogs verlieren!

Mittwoch, 26. Januar 2011

Zufallsfund


Eine tolle Geschichte hinter faszinierenden Bildern: Das Kindermädchen Vivian Maier fotografiert in den 50ern und 60ern wie wild Straßenszenen in Chicago und New York, hütet ihren Schatz aber in zahllosen Kisten. Erst nach ihrem Tod entdeckt man die "Zeitkapseln" bei der Zwangsversteigerung. Hier gibt es Einblicke, hier die Geschichte.

Sonntag, 23. Januar 2011

Psalmen-Formulare

Beim Stöbern im Buchladen habe ich im Buch „Schöne Aussichten – Einlassungen auf biblische Texte“ von Fulbert Steffensky einen schönen Satz gefunden: Psalmen sind
„wie Formulare, in die man seinen eigenen Namen und seine eigene Adresse einträgt. Der Psalm ist ein Formular, in das man seinen Schmerz, seine Ängste, sein Glück einträgt…“
Zuerst dachte ich, dass ein „Formular“ ein im Vergleich zu unflexibles Bild darstellt, aber das ist eigentlich genau wirklich der Witz der Psalmen: dass man sich in sie „fallen lassen“ kann, ihre vorgefertigten, bewährten Worte zu eigen machen und für sich übernehmen kann. An dem Vergleich gefällt mir außerdem, dass er voraussetzt, dass man das Formular dann beim Zuständigen einreicht.
P.S.: Wie es aussieht, gibt es in wenigen Wochen auch die Psalmen in der Neuen Genfer Übersetzung. Toll!

Sonntag, 16. Januar 2011

Windschief



Der Herforder Kai Schaede von CasaKaiensis baut Gartenhäuser, Spielhäuser und sonstige kreative Bauten, die gängige Vorstellungen sprengen. Abenteuerlich, verträumt, anders. Einfach mal durchklicken!

Sonntag, 9. Januar 2011

Gott ist nicht wie Dieter Bohlen

Seit einigen Jahren flimmern diverse Castingshows über den Bildschirm, etwa „Popstars“ oder DSDS („Deutschland sucht den Superstar“). All diese Fernsehsendungen bauen auf einem Prinzip auf: Dutzende, die sich für talentierte Sängerinnen und Sänger halten, führen ihre Gesangskünste einer Jury vor. Und die Jury urteilt: Daumen hoch oder Daumen runter. „Nicht schlecht, du bist eine Runde weiter!“ oder „Das war nichts, du bist raus!“.
Manchmal habe ich den Eindruck, im Glauben und in unseren eigentlich braven frommen Gemeinden fahren wir unterschwellig und heimlich einen ähnlichen Wettbewerb. Wir stellen uns das dann unausgesprochen so vor: In der Jury sitzt Gott, und ihm müssen wir zeigen, was wir drauf haben. Wir müssen ihn beeindrucken.

  • Manche wünschen sich fast schon einen Wettbewerb, ein Casting durch eine himmlische Jury und sehen der göttlichen Beurteilung selbstbewusst entgegen, da sie sicher sind, dabei gut abzuschneiden und prämiert zu werden.
  • Andere Menschen haben Angst vor solch einer Bewertung, sehen sich aber weitgehend hilflos einem unvermeidbaren aussiebenden Casting ausgesetzt. Und sie fürchten, diesen Wettbewerb nicht überstehen zu können. Sie wissen nicht so genau, womit sie Gott überhaupt beeindrucken könnten. Sie haben das Gefühl, ein Leben nach seinen Vorstellungen überhaupt nicht hinzubekommen. Sie haben Angst, dass Gott irgendwann wie Dieter Bohlen bei DSDS vor ihnen steht und knallhart sagt: „Du bist wie Sprudelwasser: blubber, blubber und kein Geschmack.“ Sie haben Angst, früher oder später aussortiert zu werden, weil sie nicht genug vorweisen können.


Sagt Gott den Gescheiterten irgendwann: „Sorry, es hat nicht ganz gereicht? Du bist raus!“? Müssen wir uns abstrampeln [...]

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Mittwoch, 5. Januar 2011

Überlegungen in der Dusche


Was bitteschön soll die Kennzeichnung der Duschcreme ausdrücken? Ist gemeint: "Intensiv zu pflegende Haut" oder ist das wirklich die Duschlotion für Menschen, deren Haut ansonsten bereits intensiv gepflegt wird und nun eine weniger schonende Creme verträgt?!

Montag, 3. Januar 2011

Kathis Weisheit 36

Kathi [zum Ende des Mittagessens]: Darf ich aufstehen?
Papa: Ja.
[Kathi: Steht auf]
Mama: Bitte trink dein Glas noch leer.
Kathi: Wer aufgestanden ist, darf nichts mehr essen und trinken. Das ist das Alte Testament.

Samstag, 1. Januar 2011

Kathis Weisheit 35


Kathi (Neujahrsmorgen, nachdem sie mittagsschlafgestärkt Silvester aufbleiben durfte): "Das Problem ist: Immer wenn ich aufwache, fallen mir die Augen wieder zu!"