Nach Kevin und JPO zeige ich euch jetzt auch, wie das Cover meiner neuen Band aussieht. Leider nur im Traum, denn das Cover kommt jeweils aus der Liste der beliebtesten Flickr-Bilder der letzten Tage; der Bandname aus dem Wikipedia-Zufallsgenerator und der Albumtitel aus dem jeweils letzten Zitat dieser Sammelseite. Meine Band heißt "Le Tholy", der Albumtitel: "throw my head away". Nicht schlecht. Wie sähe dein Cover aus?
Unsere Gemeindejugend hatte WoWo (Wohnwoche: eine Woche in den Gemeinderäumen gemeinsam leben, schlafen, essen, Hausaufgaben machen, Inputs kriegen, sich per Webcam von Eltern beobachten lassen...). Für ihr "tut er's oder tut er's nicht" Wettspiel wurden Opfer gesucht. Ich war eins.
Das ist der Trailer zur DVD "Jesus allein" über das Leben von Pfarrer Wilhelm Busch (1897-1966). Die komplette DVD bekam ich Montag rückwirkend zum Geburtstag geschenkt und habe sie mir gleich am Abend angesehen. Der Film ist jetzt nicht durchgehend auf höchstem professionellem Niveau gestaltet (mir fehlt z.B. eine Erzählerstimme, die die Stationen seines Lebens ein wenig systematisiert), aber dennoch: der Film schafft wichtige Einblicke.
Schon als Teenie habe ich Buschs Buch "Plaudereien in meinem Studierzimmer" verschlungen (toll die Geschichte, wie er als wertvollsten Besitz einen Krummacher-Predigtband über die "Wanderungen Israels in der Wüste" bei den Bombenangriffen in den Bunker rettet...). Später las ich seine Biografie über Johannes Busch, seinem Bruder. Vor kurzem erst bekam ich die Wilhelm-Busch-Bibliothek geschenkt, eine Neuauflage vergiffener Busch-Bücher. Wilhelm Busch schreibt und predigt lebendig und realitätsnah. Er ist nicht nur sehr angenehm zu lesen, sondern kommt immer wieder "auf den Punkt" und fordert einen heraus. Insofern ist es für mich hilfreich, jetzt durch Originalaufnahmen und Interviews mit Ulrich Parzany, Wolfgang Bühne, Konrad Eißler und anderen ein besseres Bild von ihm vor Augen zu haben. Ach ja, meine Baskenmütze habe ich auch wieder rausgekramt ;-)
Frisch online (hören, lesen) ist meine Predigt von letztem Sonntag zur Fußwaschung (Joh. 13).
Gründonnerstag. Vorabend der Passion. Das letzte gemeinsame Abendessen Jesu mit seinen Jüngern in einem Obersaal in Jerusalem. Meist sorgte der Gastgeber für einen Diener, der die schmutzigen Füße wusch (immerhin trug man auf dem Weg meist offene Sandalen und aß anschließend im Liegen, d.h. die staubigen, schmutzigen Füße konnte man nicht dezent unter der Tischplatte verschwinden lassen.) Zwar stand hier eine Waschschüssel und ein Handtuch parat, aber scheinbar gab es keinen Hausdiener. Vielleicht haben sich die 12 Jünger beim Reinkommen unauffällig nach einem Sklaven umgeschaut - und dann etwas betreten eben einfach so zum Tisch begeben, leise die Sandalen abgestreift und zum Essen hingelegt. Handtuch und Wasser stehen bereit, aber … keiner bringt es über sich, den anderen die schmutzigen Füße zu waschen. Keiner der Jünger kommt beim Betreten des Hauses auf die Idee, seinen Kollegen oder wenigstens Jesus die Füße zu waschen. Keine will die Drecksarbeit übernehmen. Dann lieber mit schmutzigen Füßen Passah feiern. Sie fangen halt so an zu essen. Dann muffelt es halt ein bisschen. Und die Polster – na gut, die müssten eh mal gewaschen werden. Einer hält das nicht aus: Jesus. Er kann ihnen kurz so vor seinem Tod noch eine wichtige Botschaft übermitteln.