Mama: Kathi, ist der Schlafanzug nicht zu warm für heute nacht?
Kathi: Ich habe mir das mal gegönnt.
Freitag, 31. Juli 2009
Dienstag, 28. Juli 2009
Jeanskleid für die Wuppertaler Studienbibel


Manchmal muss man sich einfach Zeit für Sachen nehmen, die – naja, ein wenig "selten" sind. Samstag z.B. habe ich meiner Wuppertaler Studienbibel einen neuen Jeans-Schuber verpasst.
Ich habe die erste Auflage der Sammel-Billig-Ausgabe. Inzwischen haben die neueren Ausgaben einen festen Papp-Einband. Meine sind da sehr dünn broschiert und empfindlich. Also habe ich die Bände einzeln in Klarsichtfolie gepackt. Folge: sie passten nicht mehr in den ohnehin engen und nicht sehr stabilen Papp-Schuber.
Also habe ich den Original-Schuber aufgeschnitten, verlängert, verstärkt, innen „ausgekleidet“ und von außen mit den Resten einer alten, aber natürlich frisch gewaschenen Jeans verschönert. Immerhin habe ich jetzt Dank Tacker und Heißklebepistole ein individuell gestaltetes Einzelstück ;-)

Sonntag, 26. Juli 2009
Wer darf / soll / kann segnen?
[Für unseren Gemeindebrief; ein paar Gedanken zum Monatsspruch für August]
Aaron und seine Söhne sollten in Gottes Namen sein Volk segnen. Gott gab sogar den genauen Wortlaut vor:
Aber: Schon im Alten Testament segnen Menschen ohne Priesteramt, etwa Eltern ihre Kinder (1. Mose 27), Kinder ihre Eltern (Spr. 30,11), „Vorgesetzte“ ihre „Untergebenen“ (2. Samuel 6,18). Klaus Douglass schreibt in seinem (lesenswerten!) Buch „Gottes Liebe feiern“ provokant: „Wir sollten das Segnen nicht (nur) den Pastoren überlassen“. Er betont: „Im Neuen Testament sind alle Gläubigen aufgefordert, priesterlich zu leben, das heißt, zwischen Gott und den Menschen zu vermitteln.“ […] „Die Vollmacht zum Segnen hat im Prinzip jeder, der glaubt und der selbst schon den Segen Gottes in seinem Leben erfahren hat.“
Jeder von uns kann Menschen individuell und persönlich in Gottes Namen segnen – Gott bleibt ohnehin der eigentlich Segnende (siehe 4. Mose 6, 27). Wir können Menschen nach intensiven Gesprächen die Hände auflegen und sie bewusst unter Gottes Segen stellen. Großeltern können ihre Enkelkinder nach einem Besuch in Gottes Namen segnen. Wir können Freunden in speziellen Situationen (z.B. vor einer Reise) bewusst Segensworte der Bibel zusprechen. Eltern können ihre Kinder abends nicht mit dem Sandmann als letztem Eindruck einschlafen lassen, sondern mit Gottes Segen im Ohr. Gottes Segen gehört in den Alltag!
Das ist etwas ungewohnt? Vielleicht. Aber ich glaube, es ist richtig (vgl. auch Rö 12,14; Luk 6,28; 1. Pet 3,9). Wir sollten es ausprobieren. Gottes Segen sagt sein Eingreifen in unser Leben zu. Was kann uns besseres passieren?
Aaron und seine Söhne sollten in Gottes Namen sein Volk segnen. Gott gab sogar den genauen Wortlaut vor:
„Der HERR segne dich und behüte dich; der HERR lasse sein Angesicht leuchten über dir und sei dir gnädig; der HERR hebe sein Angesicht über dich und gebe dir Frieden.“ (4. Mose 6,24-26).Diesen „Aaronitischen Segen“ greifen noch heute fast alle Kirchen auf. Auch in unserer Gemeinde wird er häufig als Schlusssegen der Gemeinde zugesprochen. Wenn man ein wenig näher darüber nachdenkt, erstaunt es, dass wir den Segenszuspruch (ob mit dieser oder einer anderen Formulierung) fast ausschließlich auf den Schluss des Gottesdienstes beschränken. Gut, wir segnen als Gemeinde u.a. auch Schulanfänger, Brautpaare, Säuglinge und Menschen, die mit einer besonderen Aufgabe betraut werden. Aber all das sind Situationen, wo der Segen in der Regel im Gottesdienstraum „von vorne“ und von einem Ältesten, meist dem Pastor, gesprochen wird.
Aber: Schon im Alten Testament segnen Menschen ohne Priesteramt, etwa Eltern ihre Kinder (1. Mose 27), Kinder ihre Eltern (Spr. 30,11), „Vorgesetzte“ ihre „Untergebenen“ (2. Samuel 6,18). Klaus Douglass schreibt in seinem (lesenswerten!) Buch „Gottes Liebe feiern“ provokant: „Wir sollten das Segnen nicht (nur) den Pastoren überlassen“. Er betont: „Im Neuen Testament sind alle Gläubigen aufgefordert, priesterlich zu leben, das heißt, zwischen Gott und den Menschen zu vermitteln.“ […] „Die Vollmacht zum Segnen hat im Prinzip jeder, der glaubt und der selbst schon den Segen Gottes in seinem Leben erfahren hat.“
Jeder von uns kann Menschen individuell und persönlich in Gottes Namen segnen – Gott bleibt ohnehin der eigentlich Segnende (siehe 4. Mose 6, 27). Wir können Menschen nach intensiven Gesprächen die Hände auflegen und sie bewusst unter Gottes Segen stellen. Großeltern können ihre Enkelkinder nach einem Besuch in Gottes Namen segnen. Wir können Freunden in speziellen Situationen (z.B. vor einer Reise) bewusst Segensworte der Bibel zusprechen. Eltern können ihre Kinder abends nicht mit dem Sandmann als letztem Eindruck einschlafen lassen, sondern mit Gottes Segen im Ohr. Gottes Segen gehört in den Alltag!
Das ist etwas ungewohnt? Vielleicht. Aber ich glaube, es ist richtig (vgl. auch Rö 12,14; Luk 6,28; 1. Pet 3,9). Wir sollten es ausprobieren. Gottes Segen sagt sein Eingreifen in unser Leben zu. Was kann uns besseres passieren?
Freitag, 17. Juli 2009
Lobpreisblitzer?

"Schriftliche Verwarnung: Ihnen wird zur Last gelegt, am 08.07.2009 um 12:13 Uhr folgende Ordnungswidrigkeit begangen zu haben: Sie wurden - offensichtlich durch das Anhören nicht der Straßenverkehrsordnung entsprechender Lobpreismusik - animiert, beide Hände während der Fahrt zu erheben. Sie werden wegen der oben bezeichneten charismatischen Ordnungswidrigkeit unter Erhebung eines Verwarnungsgeldes..."
Sonntag, 12. Juli 2009
Lottes Weisheit 27
"Что вы скажете на такое?"


Heute Morgen bin ich mit meinem Roller gemütlich nach Beelen (grob zwischen Rheda-Wiedenbrück und Münster) geschaukelt - ich war für eine Predigt in die unabhängige Evangelische Freie Gemeinde Beelen eingeladen. Die entpuppte sich als lebendige, herzliche Truppe. Die kleine Gemeinde hat ein starkes Herz für bewegende Gebetsgemeinschaften und intensiven, ausgedehnten Lobpreis. Aufgrund des russlanddeutschen Hintergrundes habe ich meine Folien bilingual gestaltet (bibleserver.com sei dank muss man Russisch nicht können, um russische Bibeltexte einbauen zu können). Toll finde ich neben der morgenmuffelfreundlichen Startzeit des Gottesdienstes (11:00 Uhr) auch, dass die Gemeinde danach noch lange gemeinsam am Tisch sitzt, um sich bei Kaffee und Kuchen auszutauschen.
Sonntag, 5. Juli 2009
Schwamm drüber

Neuer Artikel von mir in Zeit&Schrift: Eine kurze Einführung in biblische Bilder der Vergebung ("Sünden hinter den Rücken werfen" / "austilgen" / "zudecken" / " in die Tiefen des Meeres werfen"...).
Kathis Weisheit 19
Mama: "Ganz schönes Chaos in deinem Zimmer."
Kathi: "Ich könnte mal aufräumen."
[Pause]
"Ich könnte mit den Füßen alles nach hinten schieben."
Kathi: "Ich könnte mal aufräumen."
[Pause]
"Ich könnte mit den Füßen alles nach hinten schieben."
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