Posts mit dem Label Kloster werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Kloster werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Freitag, 2. September 2016

Orgelweihe

Gestern war ich in Meschede - die Abtei Königsmünster weihte die neue Orgel (gebaut von der Bonner Firma Klais) ein. Bzw.: Erzbischof Hans-Josef Becker weihte sie. Mehr dazu hier.











Mittwoch, 25. Mai 2016

Kloster Plankstetten

Letztes Wochenende war ich mit drei alten Freunden (ehem. Schul- und Bandkollegen) in der Oberpfalz, im Kloster Plankstetten. Interessantes Erlebnis, sich nach knapp 20 Jahren wiederzusehen. Wir hatten eine gute Zeit miteinander. Man reflektiert automatisch: Wo ist man konstant, wo hat man sich verändert?
Das Kloster kannte ich bisher noch nicht. Ein Höhepunkt war die hochinteressante Führung am Sonntag durch Subprior Bonifatius Holzmann OSB, u.a. durch die byzantinisch gestaltete Krypta.
Natürlich haben wir viele Gebetszeiten in der Chorkapelle (die mir unheimlich gut gefällt) besucht -  die Mönche in Plankstetten singen / beten auch nach dem Münsterschwarzacher Antiphonale, an das ich mich schon gut gewöhnt habe.














Dienstag, 8. März 2016

Meschede again

Ende Februar war ich noch einmal Gast in der Abtei Königsmünster in Meschede. Besonders einen gedanklichen Impuls habe ich mitgenommen: Wie stark Dietrich Bonhoeffers Buch "Gemeinsames Leben" von der monastischen Tradition inspiriert ist ... Das Buch muss ich mir in nächster Zeit noch einmal vorknöpfen.

Hier ein paar Impressionen vom Klostergelände.








Montag, 17. August 2015

Klausur

Ist jetzt schon ein bisschen her, aber ich wollte die Bilder doch noch in den Blog einstellen: Schon im Mai war ich für drei Tage in der Abtei Königsmünster - und durfte erstmals in der Klausur übernachten.
Das war ein ganz anderes Erlebnis, denn in meinen bisherigen Aufenthalten war ich im Haus der Stille untergebracht - auch auf dem Gelände des Klosters, aber in einem zwar wunderbar rohen und konzentriert-leeren, aber eben auch separaten Gebäude.






 
Diesmal war ich "mittendrin" in einem schön-schlichten Zimmer mit Dusche auf dem Flur. Mittags und Abends durfte ich sogar im Refektorium gemeinsam mit den Mönchen die Mahlzeit einnehmen. Mich hat beeindruckt, wie das Tischgebet geradezu liturgisch gestaltet wird und dass das Essen im Schweigen eingenommen wird - für einen dreifachen Familienvater sehr erholsam! Schön auch die Tradition der Tischlesung während des Essens - während meines Besuchs wurde "Die Verzauberung der Welt" von Jörg Lauster gelesen.

Ich habe mich v.a. gefreut, in den Austausch mit den Mönchen zu kommen. Der Novizenmeister, Pater Jonas, führte einen anderen interessierten Gast und mich in die Benediktsregel ein. Da schwingt fast in jeder Zeile eine Bibelstelle mit...  Interessant, welche Tipps der gute alte Benedikt gibt, den Glauben im Alltag zu leben. Benediktinische Spiritualität ist eben nicht nur was für Mönche!

Freitag, 7. November 2014

Ding, dong, dingedongding ...

Letzten Sonntag, kurz vor Mittag: Wie üblich läutet die Glocke des Benediktinerklosters in Damme, um alle Interessierten zur Mittagshore, also zum Stundengebet einzuladen. Nur der übliche Rhythmus stellt sich am ungewöhnlich gestalteten, binnen kurzer Zeit zum unverkennbaren Markenzeichen des Klosters avancierten offenen Glocken"turm" nicht so richtig ein. Was ist da los?
Ganz einfach: Ein Gast, nämlich ich, darf die Glocke auch einmal kurz mit Hilfe der langen Stange läuten. Glockenläuten kann man, stellt sich heraus, nicht sehr gut üben, ohne die Umgebung zu irritieren ... 

Waren nette zwei Nächte bei den Benediktinern. Wirklich gutes Essen, nette Menschen, tolle Tischgespräche, meditative Stundengebete, eine tolle - völlig frei vorgetragene - Sonntagspredigt und viiiiiiel Ruhe.



Montag, 5. Mai 2014

Münsterschwarzach



Am Wochenende war ich Gast in der Abtei Münsterschwarzach. Ich bin ja schon seit meinen Aufenthalten in der Abtei Königsmünster (Meschede) ein großer Fan des benediktinischen Antiphonale. Der deutschsprachige Psalmengesang, der die alte gregorianische Tradition für den deutschsprachigen Bereich adaptiert und den die Mönche im Stundengebet mehrmals pro Tag praktizieren, fasziniert durch seine Schlichtheit, die Melodie dient nur dazu, den Text wirken zu lassen. (Hier eine Kostprobe: Psalm 122). 










Nun durfte ich eine Einführung in das Psalmensingen genießen; Br. Jeremia Schwachhöfer OSB, der Kantor der Abtei, leitete den kleinen Kurs sympathisch, geduldig und gut verständlich. Mir haben sich einige Sachen erschlossen, etwa in Bezug auf die Quadratnotation. Und es war schön, gemeinsam in der halligen Krypta einige Psalmen anzusingen. 














Wir durften beim Stundengebet sogar im Chorgestühl sitzen – das war eine tolle Erfahrung, hautnah dabei zu sein. Beeindruckend auch das Orgelspiel von P. Rhabanus Erbacher OSB, einem der Schöpfer des deutschsprachigen Antiphonale.  

Dienstag, 7. Mai 2013

Haus der Stille Meschede

Letzte Woche konnte ich noch einmal Sonntag bis Mittwoch ins Haus der Stille  der Benediktinerabtei Königsmünster in Meschede. Der Resturlaub musste bis Ende April abgefeiert sein, ein paar Gedanken mussten sortiert werden, ich brauchte noch mal Zeit, etwas zu lesen (habe z.B. noch mal Henri Nouwens Klostertagebuch "Ich hörte auf die Stille" angepackt) und Schlaf wollte ich auch noch nachholen - das passte also gut. Ich habe es genossen.
Immer wieder beeindruckt mich das Stundengebt der Mönche: gregorianischer Gesang mit deutschen Psalmtexten, teiweise dezent von einer Orgel untermalt. Nicht zuletzt habe ich mich mit zwei , drei spannenden Menschen unterhalten. Nur zum Halbfinale Dortmund vs. Real Madrid bin ich natürlich in die Innenstadt ausgewichen - gar nicht so leicht, in Meschede eine Kneipe zu finden, in der auch ein Fernseher steht....