Ende Februar war ich noch einmal Gast in der Abtei Königsmünster in Meschede. Besonders einen gedanklichen Impuls habe ich mitgenommen: Wie stark Dietrich Bonhoeffers Buch "Gemeinsames Leben" von der monastischen Tradition inspiriert ist ... Das Buch muss ich mir in nächster Zeit noch einmal vorknöpfen.
Hier ein paar Impressionen vom Klostergelände.
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Dienstag, 8. März 2016
Montag, 17. August 2015
Klausur
Das war ein ganz anderes Erlebnis, denn in meinen bisherigen Aufenthalten war ich im Haus der Stille untergebracht - auch auf dem Gelände des Klosters, aber in einem zwar wunderbar rohen und konzentriert-leeren, aber eben auch separaten Gebäude.
Diesmal war ich "mittendrin" in einem schön-schlichten Zimmer mit Dusche auf dem Flur. Mittags und Abends durfte ich sogar im Refektorium gemeinsam mit den Mönchen die Mahlzeit einnehmen. Mich hat beeindruckt, wie das Tischgebet geradezu liturgisch gestaltet wird und dass das Essen im Schweigen eingenommen wird - für einen dreifachen Familienvater sehr erholsam! Schön auch die Tradition der Tischlesung während des Essens - während meines Besuchs wurde "Die Verzauberung der Welt" von Jörg Lauster gelesen.
Ich habe mich v.a. gefreut, in den Austausch mit den Mönchen zu kommen. Der Novizenmeister, Pater Jonas, führte einen anderen interessierten Gast und mich in die Benediktsregel ein. Da schwingt fast in jeder Zeile eine Bibelstelle mit... Interessant, welche Tipps der gute alte Benedikt gibt, den Glauben im Alltag zu leben. Benediktinische Spiritualität ist eben nicht nur was für Mönche!
Freitag, 7. November 2014
Ding, dong, dingedongding ...
Letzten Sonntag, kurz vor Mittag: Wie üblich läutet die Glocke des Benediktinerklosters in Damme, um alle Interessierten zur Mittagshore, also zum Stundengebet einzuladen. Nur der übliche Rhythmus stellt sich am ungewöhnlich gestalteten, binnen kurzer Zeit zum unverkennbaren Markenzeichen des Klosters avancierten offenen Glocken"turm" nicht so richtig ein. Was ist da los?
Ganz einfach: Ein Gast, nämlich ich, darf die Glocke auch einmal kurz mit Hilfe der langen Stange läuten. Glockenläuten kann man, stellt sich heraus, nicht sehr gut üben, ohne die Umgebung zu irritieren ...
Waren nette zwei Nächte bei den Benediktinern. Wirklich gutes Essen, nette Menschen, tolle Tischgespräche, meditative Stundengebete, eine tolle - völlig frei vorgetragene - Sonntagspredigt und viiiiiiel Ruhe.
Ganz einfach: Ein Gast, nämlich ich, darf die Glocke auch einmal kurz mit Hilfe der langen Stange läuten. Glockenläuten kann man, stellt sich heraus, nicht sehr gut üben, ohne die Umgebung zu irritieren ...
Waren nette zwei Nächte bei den Benediktinern. Wirklich gutes Essen, nette Menschen, tolle Tischgespräche, meditative Stundengebete, eine tolle - völlig frei vorgetragene - Sonntagspredigt und viiiiiiel Ruhe.
Montag, 21. Juli 2014
Freitag, 25. April 2014
Donnerstag, 10. April 2014
Resturlaub
Ich muss bis Ende April meinen Resturlaub nehmen und habe daher Dienstag einen "Tagesausflug" nach Bonn unternommen. Auch wenn es immer wieder zwischendurch regnete - schön war's. Bekam wieder richtig Heimatgefühle. Hatte noch einen Carthaus-Gutschein einzulösen (Danke C&C!). Der Kuchen bei Fassbender schmeckt immer noch. Der Bonner Comic-Laden ist immer noch einzigartig. Die "Zone" hat immer noch den Bierpanscher-Spruch in der Speisekarte (siehe Bild). Die Blüte in der Altstadt ist immer noch traumhaft.
Sehr traurig: Bouvier gibt es nicht mehr. Jetzt gibt es auch in Bonn nur noch große Buchläden, die Massenware auf Paletten feilbieten.
Einen Unterschied zwischen Rheinländern und Ostwestfalen habe ich wieder gemerkt: Die Leichtigkeit der Kontaktaufnahme. Ich stand einmal kurz beim Stadthaus mit dem Handy in der Hand und schaute anscheinend etwas desorientiert - prompt sprach mich ein Getränkeauslieferant an, ob ich was suchen würde. In OWL kann es dir passieren, dass dein Nachbar nach 5 Jahren fragt, ob du der Neue bist. :-)
Sehr traurig: Bouvier gibt es nicht mehr. Jetzt gibt es auch in Bonn nur noch große Buchläden, die Massenware auf Paletten feilbieten.
Einen Unterschied zwischen Rheinländern und Ostwestfalen habe ich wieder gemerkt: Die Leichtigkeit der Kontaktaufnahme. Ich stand einmal kurz beim Stadthaus mit dem Handy in der Hand und schaute anscheinend etwas desorientiert - prompt sprach mich ein Getränkeauslieferant an, ob ich was suchen würde. In OWL kann es dir passieren, dass dein Nachbar nach 5 Jahren fragt, ob du der Neue bist. :-)
Dienstag, 7. Mai 2013
Haus der Stille Meschede
Letzte Woche konnte ich noch einmal Sonntag bis Mittwoch ins Haus der Stille der Benediktinerabtei Königsmünster in Meschede. Der Resturlaub musste bis Ende April abgefeiert sein, ein paar Gedanken mussten sortiert werden, ich brauchte noch mal Zeit, etwas zu lesen (habe z.B. noch mal Henri Nouwens Klostertagebuch "Ich hörte auf die Stille" angepackt) und Schlaf wollte ich auch noch nachholen - das passte also gut. Ich habe es genossen.
Immer wieder beeindruckt mich das Stundengebt der Mönche: gregorianischer Gesang mit deutschen Psalmtexten, teiweise dezent von einer Orgel untermalt. Nicht zuletzt habe ich mich mit zwei , drei spannenden Menschen unterhalten. Nur zum Halbfinale Dortmund vs. Real Madrid bin ich natürlich in die Innenstadt ausgewichen - gar nicht so leicht, in Meschede eine Kneipe zu finden, in der auch ein Fernseher steht....
Immer wieder beeindruckt mich das Stundengebt der Mönche: gregorianischer Gesang mit deutschen Psalmtexten, teiweise dezent von einer Orgel untermalt. Nicht zuletzt habe ich mich mit zwei , drei spannenden Menschen unterhalten. Nur zum Halbfinale Dortmund vs. Real Madrid bin ich natürlich in die Innenstadt ausgewichen - gar nicht so leicht, in Meschede eine Kneipe zu finden, in der auch ein Fernseher steht....
Donnerstag, 11. April 2013
Muddakindkuhr
Empfehlenswert übrigens die PHAENOMENTA in Bremerhaven - physikalische Experimente zum ausprobieren, anpacken, testen, fühlen, sehen.
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