Donnerstag, 26. Mai 2011

Jetzt: Luft holen




Die Steuererklärung habe ich heute Morgen abgegeben. Die seit Februar / März liegengebliebene Wochenzeitung ist gelesen (den Stapel zumindest durchgescannt). Seit letzter Woche haben wir eine Grundwasserpumpe für den Garten, die Wiese kann jetzt wieder grüner werden. Seit heute sind die Fugen in der Fassade saniert. Das alte Kettcar ist verkauft, ebenso der alte Herd und die alte Spülmaschine, die seit dem Umzug herumstanden. Ein Auto voll Sperrmüll ist entsorgt (also der Inhalt, nicht das Auto). Die Garage ist weitgehend entrümpelt. Gestern Abend habe ich ein großes Projekt auf der Arbeit fertig gestellt.
Yes! Manchmal muss man sich einfach noch mal vor Augen halten, wo man vorwärts gekommen ist ...

Dienstag, 17. Mai 2011

Fundstück aus dem Buch „Die Bibel, die Jesus las“ von Philip Yancey.

Unter Bezugnahme auf einen ungenannten Kirchenhistoriker schreibt Yancey:
Die großen Kirchen versuchen „mit ihrer sozial-liberalen Denkrichtung heutzutage, die Evangelien wiederzubeleben, die Pfingstler halten sich an die Apostelschichte und die Evangelikalen an die Briefe. Vielleicht sollten wir uns ökumenisch zusammenschließen, um diejenigen biblischen Bücher zu neuem Leben zu erwecken, die allen genannten vorangehen.“ (S. 10)

Mittwoch, 4. Mai 2011

Wolfgang Niedeckens Erfolgsgeheimnis

Thomas Winkler stellt in der ZEIT-Beilage "Kultursommer" eine interessante Theorie auf, was den bundesweiten Erfolg von BAP angeht:
"Es waren, neben dem geradezu klassischen Rock seiner Band, vor allem die kölschen Texte, die BAP ausmachten. Gerade eben weil die meisten sie nicht verstanden. Aber wer Verdamp lang her hörte, konnte sich was vorstellen, gerade weil er nichts verstand. Dieser, ihr größter Hit und auch andere Lieder von BAP, ihre besten, funktionieren so wie englische Songs, die man auch nur halb und irgendwie nicht richtig verstand, auf die man sich seinen eigenen Reim machte und die gerade deshalb viel zielgenauer ein eigenes Lebensgefühl auspolstern konnten als die deklamierenden Liedermacher, die vor Niedecken kamen, oder die deutschen Bands, die später mit Ironie einen Sicherheitsabstand zu den Gefühlen einzigen."

(wenn ich richtig gezählt habe, war das zum Schluss ein 68-Wörter-Satz...)