Papa: "Lotte, du magst doch sonst keine Zwiebeln. Warum schmecken die dir im Sandwich Toast?"
Lotte: "Da sind sie ja abgedeckt!"


Wunderbar zum Verhältnis von Glaube und Vernunft („Selig sind, die nicht sehen und doch glauben“; Joh 20,29): „Nicht sehen ist die eine Sache, aber auch der Glaube des nicht Sehenden muss seine Gründe haben. Jesus selbst hat den Glauben durchaus verständlich gemacht, indem er ihn mit der inneren Einheit und in der Kontinuität mit dem Alten Testament, mit den ganzen Führungen Gottes dargestellt hat […] Es bleibt der große Auftrag der Kirche, dass sie Glaube und Vernunft, das Hinausschauen über das Greifbare und zugleich die rationale Verantwortung miteinander verbindet.“ (100f). Dementsprechend hält er fest, wir seien „in einem Zeitalter, […] in dem das eine Evangelium in seiner großen, bleibenden Rationalität und zugleich in seiner die Rationalität übersteigenden Macht verkündet werden muss, um neu in unser Denken und Verstehen zu kommen.“ (164)
Zu Gottesdiensten: „Es geht darum, dass man die Liturgie nicht als Selbstdarstellung der Gemeinde begeht, wo man sagt, es sei wichtig, dass jeder sich selbst einbringt, und wo am Schluss dann wirklich nur noch das ‚Ich selbst‘ wichtig ist. Es kommt vielmehr darauf an, dass wir eingehen in etwas viel Größeres […] Deshalb ist es ja auch so wichtig, dass Liturgie nicht irgendwie selbstgebastelt wird.“ (131)
Zur „evangelikalen Sekten“ sagt er übrigens, die seien „ihrerseits wieder sehr instabil“ und schüfen „auch keine dauerhaften Zugehörigkeiten“ (141). Ist ja, wie man erleben kann, nicht ganz falsch…
„Wir gehen immer mehr auf ein Entscheidungschristentum zu“ (190)
"Zu sagen, dass in Christus Gott selbst erscheint und zu uns spricht, schließt nicht aus, dass bei den anderen Religionen auch Wahrheiten sind – aber eben Wahrheiten, die sozusagen auf DIE Wahrheit verweisen.“ (182).So elegant muss man den Alleinvertretungsanspruch des christlichen Glaubens erst einmal verpacken können …