Dienstag, 30. März 2010

Taxifahrt neulich in Berlin

[Der Taxifahrer kramt während der Fahrt sein Handy raus und fragt (s)eine Freundin, ob er in einer halben Stunde vorbei kommen könne. Die fragt zurück, wann er denn ihren PC endlich repariere. Erbost legt er auf und kontaktiert gleich (s)eine nächste Freundin - die hat tatsächlich Zeit und Lust und stellt keine Forderungen.]

Taxifahrer [triumphierend]: Hah, so geht das. Machen sie Zicken, kommt die nächste.
Ich: Wie?
Taxifahrer: Wissen Sie, mit Frauen ist das wie mit den Feuerzeugen. Manche Männer haben ein silbernes Zippo-Feuerzeug. Das polieren und pflegen das und passen gut drauf auf. Ich hab' lieber immer ein paar Plastikfeuerzeuge gleichzeitig, irgendwo finde ich dann immer eins, wenn ich eins brauche.
Ich: Wie kann man da eine intensive Beziehung führen, wenn man für eine Handvoll Frauen parallel da sein soll?
Taxifahrer: Ich bin nicht für die da, ich brauch' nur regelmäßig Sex. Wenn ich zwei Tage keinen Sex habe, habe ich schlechte Laune.
Ich: Wie finden die Frauen das? Was haben die davon?
Taxifahrer: Äh, wie, was?
Ich: Was kriegen denn die Frauen im Gegenzug, was macht die Geschichte für die attraktiv?
Taxifahrer: Keine Ahnung. Naja, früher war das einfacher, da sah ich noch besser aus. Ab und zu kaufe ich denen was. Aber - ich mein, die haben ja sonst keinen.
Ich: [da fiel mir auch nichts mehr ein...] Dann bleibe ich doch bei meinem Zippo.

Babypause zu Ende


Nach 6 Monaten Babypause hatte ich Sonntag wieder meine erste Predigt in der EFG Rheda. Habe gemerkt, wie sehr mir das Spaß macht, Texte (gerade aus dem Alten Testament) langsam selber zu verstehen, Zusammenhänge zu begreifen und möglichst verständlich anderen zu erklären bzw. anzuwenden. In Kürze habe ich in GT noch zwei Predigttermine - ich freue mich aufs Vorbereiten!

Lesebändchen


In der sympathischen Buchhandlung Markus (danke, Sofie, für den Gutschein ;-) habe ich was nettes entdeckt und gleich mitgenommen: Lesebändchen zum nachträglichen Einkleben. Ein tolle Idee!
copyright für das Bild: lesebändchen.de

Freitag, 19. März 2010

Ostergarten



In unserer Gemeinde bieten wir derzeit einen Ostergarten an: Das klingt zunächst wie eine Landesgartenschau in klein, meint aber etwas anderes:

Verschiedene Räume unserer Gemeinde wurden komplett umgebaut, damit Stationen der Passion und der Auferstehung Christi erlebbar werden. Es ist schier unglaublich, was begabte und engagierte Menschen unserer Gemeinde da gestaltet haben. Die Szenen sind sehr beeindruckend und nehmen Besucher, auch durch effektvoll-dezente Beleuchtung und kurze Hörspiel-Szenen, hinein ins Geschehen. Ein Besuch lohnt sich! Kundige Begleitung gibt es auch.

Freitag, 12. März 2010

Warten können


Ein neuer Artikel von mir ist online. Thema: "erwarten, erleben, erzählen". Es geht um Simeon (Lukas 2,21ff). Trotz seines vorgerückten Alters zehrt er nicht von dem, was er erlebt, gesehen und gehört hat – er erwartet noch etwas. Simeon erwartet nämlich, dass Gott sein Versprechen einlöst. Er vertraut darauf, dass noch zu seinen Lebzeiten Gott in Gestalt des Messias persönlich in sein Leben eintritt.

Was ich faszinierend finde, ist eigentlich ein Nebengedanke: Die Bibel lässt offen, was zuerst da war: Gottes Versprechen, dass Simeon den Messias erleben würde oder seine gespanntes Erwarten desselben. Ich glaube kaum, dass Gottes Zusage zufällig und aus heiterem Himmel gerade ihn traf. Vielleicht war die Erwartung bei Simeon so stark und so prägend, dass gerade er in den Genuss der Zusage Gottes kam, er werde die Erfüllung seines Wunsches erleben.
Was die Frage aufwirft: Welches göttliche Projekt liegt uns so auf dem Herzen, dass Gott auf die Idee kommen könnte, gerade uns darin eine herausragende Erfahrung mit ihm zu gönnen?

Samstag, 6. März 2010

Hamburch

Einmal pro Jahr habe ich eine Besprechung in Hamburg - und ich genieße es jedesmal, danach noch eine Stunde beim Baumwall und in der Innenstadt herzumzuflanieren.

(Das Schild war einfach zu schön, um nicht fotografiert zu werden ...)

D'dorf