Donnerstag, 26. November 2009

Lottes Weisheit 30

Lotte: "Stammt Kathis Name auch aus Frankfurt?"
Papa: "?!"
Lotte: "Ja, mein Name ist doch auch französisch, oder?"

Donnerstag, 19. November 2009

Taschengeld



Mit Beginn der Schulzeit wird es auch für die Eltern spannend. Eine Szene: Es ist mitten in der Nacht. Lotte wird wach - ihr fällt ein: "Hups, ich habe letzten Sonntag kein Taschengeld bekommen!" (woran die Nachts denkt?!)

Was macht man in dieser Situation? Schnell einen Merk-Zettel schreiben, neben das Bett legen und weiterschlafen ...


[Nachtrag 21.11.09: habe auf Lottes Bitte hin den Betrag geschwärzt. Habe ihr versprochen, jetzt immer erst ihre Erlaubnis einzuholen, bevor ich über sie schreibe...]

Sonntag, 8. November 2009

Orlando Bottenbley in GT

Donnerstag nachmittag war Orlando Bottenbley aus der Freien Baptistengemeinde Drachten (Niederlande) mit zwei Dolmetschern zu Besuch in unserer Gemeinde. Der ursprünglich aus Suriname stammende Pastor war einigen unserer Mitarbeitern u.a. durch ein Portrait in „Die Gemeinde“ 2/2009 aufgefallen. Es klang spannend, wie unter seiner Leitung eine absterbende, zerstrittene kleine Gemeinde zu neuem Leben (und neuer Größe mit nun über 2000 Mitgliedern) erwachte. Also wurde er zu einem Nachmittag der Ermutigung eingeladen. Ein Besuch, der wertvolle Impulse brachte, gute Anregungen – und starke Fragen. Ein paar Gedanken, die ich mitgeschrieben habe:
- Die Gemeinde ist Gottes Schaufenster in der Welt. Gottes Herrlichkeit soll in uns sichtbar werden. Die Gemeinde besteht, damit Menschen Gott kennen lernen und gerettet werden.
- Wenn wir selber nicht von unseren Gottesdiensten ergriffen und begeistert sind, können wir das nicht von anderen Besuchern erwarten.
- So wie Leiter von Gott gepackt werden, so gebraucht er sie, die Gemeinde zu verändern. Wir als Leiter müssen begeistert dabei sein. Wir als Leitung sind das Problem – oder die Lösung…
- Jeder Organismus braucht Organisation. Auch eine lebendige Gemeinde braucht eine solche. Der Organismus ist heilig, die Organisation nicht. Diese muss sich dem Organismus anpassen. Wie beim Wachstum eines Kindes können „Jacken“ zu klein werden. Sie engen dann ein und behindern. Bei Bedarf muss man die Organisation, die Struktur verändern, damit der Organismus sich weiter entfalten kann.
Nicht alles völlig neu, aber guter Anstoß, über Grundlegendes neu nachzudenken.

Mittwoch, 4. November 2009

Unterwegs

Letzte Woche war ich in Vallendar, Frankfurt, Leipzig und Berlin. Immerhin aus Leipzig habe ich ein paar Bilder mitgebracht. Tolle Fassaden, tolle Stadt - nur leider eine einzige Baustelle.




Spannend war das Drumherum in Leipzig: ein Dozent der Uni wollte mich spätnachmittags pünktlich abholen, da mein Vortrag ca. 45 KM außerhalb in einer Schule stattfinden sollte. Nach einer halben Stunde Wartezeit rief ich ihn an – er sei im Gespräch, schicke aber schon mal 2 Mitarbeiter. Diese beiden fanden mich zu Fuß (mithilfe ihres Navis!), unterhielten mich bemüht und warteten erneut mit mir eine halbe Stunde, bis der Dozent uns endlich abholte.
Mit abenteuerlichen Überholmanövern versuchte er, Zeit gutzumachen. Ein Mitarbeiter erzählte von der Rückbank, wie er als ehrenamtlicher Feuerwehrmann schon diverse Leichen aus Autos geschnitten habe – der Dozent verstand den Wink mit dem Zaunpfahl aber nicht so recht. Ein Stau verzögerte aber weiter, so dass wir erst nach 18:30 Uhr eintrafen. Der Vortrag sollte dummerweise um 18:00 Uhr beginnen. Ich fürchte, ich war noch nie so unbeliebt, ohne überhaupt bis dahin etwas gesagt/getan zu haben … Die Oberstufenkoordinatorin (deren Handynummer der Dozent natürlich nicht dabei hatte) hatte es aber irgendwie geschafft, die 120 Besucher bei Laune zu halten. Vermutlich mit Erläuterungen über „c.t.“ und „s.t.“.

Die abendliche Rückfahrt war ähnlich abenteuerlich. Nach 10 KM Fahrt fiel mir auf, dass der gute Mensch im Dunkeln ohne Licht fuhr. Und zwei Minuten später verpassten wir um Haaresbreite ein Reh. Und Fliegen soll gefährlich sein?!