Freitag, 28. August 2009

Kathis Weisheit 22

Kathi: "Mama, ich habe ein sprechendes Bild gemacht!"
[Beim Fotografieren mit dem Handy hat sie aus Versehen auf "Filmen" umgestellt...]

Sonntag, 23. August 2009

Geschafft ...



... ist der Umzug. Weitestgehend. Wir sind schwer dankbar für alle engagierten Helfer. Was da in den letzten Tagen alles gestrichen, gehämmert, geleimt, geschraubt, gekocht, gesittet, geschleppt, gebohrt, gebaut, gebastelt und gepflegt wurde - und mit welcher Hingabe, das war einfach der Wahnsinn. Vielen Dank!

Dienstag, 18. August 2009

Ein kleiner Tag für die Menschheit...



... ein großer für Charlotte. Mitten im Umzugschaos haben wir - u.a. mit Hefeklößen - Lottes Einschulung gefeiert. Die Schultüten hat speziell eine Künstlerin angefertigt - wir haben da besondere Beziehungen. ;-)

Montag, 17. August 2009

NN's Weisheit

Steffi: Zum Lothar Kosse-Konzert kann ich schwanger wohl kaum gehen, das ist viel zu laut.
NN [Naher Verwandter, der ungenannt bleiben möchte ;-)]: Dann musst du dich halt dicker anziehen!

jetzt wird's ernst






Samstag ziehen wir um. Komisches Zwischengefühl: Aus dem alten Haus noch nicht richtig raus, im neuen noch nicht richtig drin.

Mittwoch, 12. August 2009

Freitag, 7. August 2009

Psalm 37 "aufräumen"

Der 37. Psalm dreht sich um ein spannendes Thema: Was unterscheidet ein Leben mit Gott wirklich von einem Leben ohne Gott? Lohnt es sich überhaupt, mit Gott zu leben? Diese Frage wird hier nicht nur rhetorisch gestellt, damit eilig die erwartete fromme Antwort folgt („natürlich, natürlich, es gibt nichts besseres“). Das ist eine Frage, die uns auch manchmal umtreibt (Sind nicht viele auch ohne Gott und Gemeinde glücklich? Haben „Nichtchristen“ nicht viel mehr Möglichkeiten, sich auszuprobieren und zu entfalten?).
Im Psalm 37 findet David spannende Antworten – die aber ziemlich komplex geschrieben sind. Vom Aufbau erinnert Psalm 37 eher an ein Kapitel aus den Sprüchen. Er ist bei weitem nicht so eingängig wie Psalm 23. Manche Bibel-Kommentare versuchen (wenig überzeugend), den Psalm in inhaltliche Abschnitte zu gliedern. Das Thema wird im Psalm immer wieder gedreht und gewendet und in vielen Variationen behandelt.
Ein Ansatz, wie man dem Psalm vielleicht gerecht werden kann: Indem man ihn inhaltlich "sortiert". Auf diese Idee, den Psalm für eine Predigt ein wenig inhaltlich aufzuräumen, bin ich gekommen, als ich auf Bilder des Schweizer Künstlers Urs Wehrli stieß. Er wurde 2002 bekannt mit seinem Projekt „Kunst aufräumen“. Er zerschnitt bekannte Bilder in ihre Einzelteile und setzte diese Elemente neu, aber geometrisch oder farblich geordnet, zusammen. Daraus entsteht dann ein neues Kunstwerk, ein neuer Blick auf ein altes Bild: Man erkennt das Ursprungsbild wieder, gewinnt aber einen völlig neuen Blick darauf.
(Hier als Beispiel ein Bild von Keith Haring, einmal im Original, einmal aufgeräumt)


Und genau so habe ich in der Predigtvorbereitung Psalm 37 „aufgeräumt“. Ich habe inhaltlich nichts geändert, nichts weggenommen, nichts hinzugefügt, nur die einzelnen Sätze inhaltlich sortiert.
Hier (jetzt frisch online, deswegen schreibe ich erst jetzt darüber, obwohl es schon eine Weile her ist) kann man hören und in Auszügen lesen, was beim Sortieren herausgekommen ist.