Sonntag, 28. Juni 2009

Kommunikationskonzept für die Bibel


"Diplomarbeit" klingt dröge? Dann schaut euch mal hier die von Heiko Rafflenbeul an. Unter dem Claim "Mehr drin, als man glaubt." hat er ein Kommunikationskonzept für die Bibel gestaltet. Und es ist ... frech, provokativ. Ganz anders als man erwarten würde.
[gefunden hier]
[Bildquelle]

Freitag, 19. Juni 2009

Durchatmen.



So. Durchatmen. Ich habe einen Berg von Arbeit weggeschafft und bin endlich mal ein Wochenende zu Hause. Naja, halbwegs, Sonntag Abend geht es nach der Gemeinde-Mitgliederversammlung nach Berlin.
War eh viel los die letzten Tage. Mal rückwärts gerechnet: Montag war ich in Ewersbach (siehe Bild: beim TSE) und in Gießen bei der FTH (jeweils wissenschaftlicher Beirat / Hochschulrat), Freitag-Samstag davor wie beschrieben in Sachsen-Anhalt, Donnerstag davor in Hannover für einen Vortrag, Montag-Dienstag davor in Hildesheim. Den Samstag davor in Wiedenest (Buchmarkt und Kathi abholen vom Omaurlaub).
Aber jeeeeeetzt: sitze ich bei nem kalten Bierchen ("Kloster Scheyern" - mal was neues) und höre per Kopfhörer die fuschneue Dream Theater - ich liebe diese Band seit 15 Jahren! Die neue Scheibe ist echt super. Wie immer wechseln sich knüppelharte und zart-melodische Passagen ab. Ok - die harten sind in der Überzahl, aber das macht's eben aus...

Sachsen-Anhalt




Wir haben letztes WE Sachsen-Anhalt unsicher gemacht: Mein Bruder heiratete nämlich im Burgenlandkreis. In Wolmirstedt wohnten wir für 2 Nächte, und nebenbei haben wir noch eine große Modellbahn besichtigt. Einer der vielen lustigen Momente: Als wir zwischen Kaffee/Kuchen und Abendprogramm als Hochzeitsgesellschaft ein nahe gelegenes Fest anlässlich einer Spielplatzeröffnung besuchten und eine Kinder-Rally mitmachten… [Abbildung des glücklichen Paares mit deren freundlicher Genehmigung]

Sonntag, 7. Juni 2009

Feuer im Steinofen und Feuerlöschen auf der Wiese




Was wir sonst so noch erlebt haben: Freitag abend durfte Lotte im Pizzahaus ihre Pizza selbst fabrizieren - da schmeckte sie gleich doppelt so gut.


Und heute war ich mit Kathrin und den Kurzen nach der Wahl auf dem Feuerwehrfest - ideal für Kinder. Rollenrutschen, Spielzug gucken, Kettcarfahren, Schminken lassen und v.a. eigenhändig Feuerlöschen. Das war super!

NGÜ-NT zur Buchmesse vollständig


Toll: Die NGÜ, die Neue Genfer Übersetzung des Neuen Testaments, wird im Oktober zur Buchmesse vollständig vorliegen. Das freut mich - ich mag diese Übersetzung, die gleichermaßen genau wie flüssig lesbar ist, sehr. Das Layout des Bandes soll sich wohl an die Moleskine-Notizbücher anlehnen. Interessant auch das neue NGÜ-Logo, das den Umlaut geschickt über das Schweizer Kreuz darstellt.
Etwas zu meckern habe ich doch: Der Vorschau ist folgender Werbespruch zu entnehmen: "Sie suchen nach einem geeigneten Notizbuch für Ihre Gedanken über das Leben? Wie wär's mit diesem: Ganz hinten haben wir einige weiße Blätter für Sie vorgesehen. Verstehen Sie den Rest einfach als Gedankenanregung." OK, der "Rest" ist aber das Eigentliche, das Neue Testament - und das beansprucht dann doch ein wenig mehr Autorität und Verbindlichkeit.

Freitag, 5. Juni 2009

Rheinufer



Letztes Wochenende waren wir mal wieder unterwegs. Verwandtschaftlich und freundschaftlich verbundene nette Menschen haben uns aufopferungsvoll durchgefüttert. War schon, noch mal anständig zu grillen, Fußball und Tischtennis zu spielen, das Patenkind zu sehen, länger am Stück zu reden. Samstag dufte ich sogar mal bis Mittag ausschlafen!


Ein Highlight: wir waren Montag Abend am Rhein, genauer: im Rhein, bei der Siegmündung – pragmatisch in der Unterhose. Da kennt uns ja keiner ;-) Sicherheitshalber poste ich aber nur Bilder von der schönen Landschaft …

Religionskonfusionen


Sonntag vor einer Woche durfte ich noch einmal im Jugendgottesdienst „Knorke“ predigen. Thema: „Viele Religionen – ein Gott?“ Spannend!
Zwar heißen die herausgehobenen Personen in der einen Religion Rabbiner und in der anderen Pastoren / Pfarrer / Priester sowie Imame und Gurus oder Dalai Lama ..., zwar heißen die heiligen Schriften mal Bibel, mal Tanach, mal Koran, mal die vier Veden, zwar heißen die Treffpunkte mal Synagogen, mal Tempel/Klöster, mal Kirchen / Gemeinden, mal Moscheen – doch nicht selten hört man:
„Judentum, Buddhismus , Hinduismus, Christentum, Islam: Steckt dahinter nicht letztlich doch ein und derselbe Gott?“
„Ist doch nicht so wichtig, was man glaubt. Hauptsache, dass man glaubt!“
„Andere sind doch nicht ungläubig, sondern nur anders gläubig! Da muss man tolerant sein!“
„Es geht um den Dialog der Religionen, nicht um christliche Mission!“
Mit Apg 17 (Paulus‘ spontaner Kurzpredigt auf dem Areopag) habe ich versucht, die biblische Perspektive darzulegen. Der Text schildert eine Begegnung der Religionen und klärt die Grundfrage: Was für ein Verhältnis hat der christliche Glaube zu den anderen Religionen? Da wird schon ein Exklusivitätsanspruch deutlich.
Hier zum nachlesen. Das Nachhören ist noch nicht möglich, aber bald wohl hier.
(Das Bild stellt übrigens Paulus dar, hergestellt als Phantombild des nordrhein-westfälischen Landeskriminalamtes)