Sonntag, 31. August 2008

Anstoß - aber nicht aus dem Mittelkreis


1) Eine ältere Dame weist ein 16-jähriges Mädchen erregt darauf hin, dass es ein „Ärgernis“ sei, dass sie öfters bauchfrei und mit zu kurzem Rock herumlaufe. Begründung: Damit würde sie anderen in der Gemeinde „Anstoß geben“.
2) Ein überzeugter und strikter Antialkoholiker nimmt „Anstoß“ daran, wenn beim Abendmahl in einer Gemeinde Wein, nicht Traubensaft gereicht wird.
3) Ein junger Mann nimmt „Anstoß“ daran, dass Einzelne beim Gebet im Gottesdienst die Hände heben oder beim gemeinsamen Singen aufstehen.

Drei Beispiele, eine Frage: Lässt sich aus der Bibel eine Begründung herleiten, dass ich alles unterlassen muss, was anderen ein „Ärgernis“, ein „Anstoß“ ist?

Nein! Mein Grundgedanke: Es geht Paulus um Gewissensfragen, nicht um Geschmacksfragen. Und: meines Erachtens kann man die biblischen Aussagen in vier Punkte zusammenfassen:
1. Lebe in biblisch orientierter Freiheit!
2. Pass gut auf dich auf!
3. Nimm Rücksicht auf Außenstehende!
4. Bring keinen anderen Christen in Schwierigkeiten!

Mehr dazu hier in einem Artikel über 1. Korinther 8, den ich für Zeit & Schrift geschrieben habe.

P.S.: Da Z&S seit einiger Zeit regelmäßig Artikel (meist verschriftlichte Predigten) von mir druckt und dies hoffentlich auch noch eine Weile tun wird, noch einmal der Hinweis: Bei Interesse kann man sich wegen eines kostenlosen Abonnements an Horst von der Heyden (mail@zs-online.de) wenden.

Dienstag, 26. August 2008

Bartimäus

Sonntag morgen habe ich in der EFG Rheda über den blinden Bartimäus gepredigt (Markus 10,46-52). Was wir von ihm lernen können:

Zeichnung: Kees de Kort; © Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart
1. Laut zu Jesus rufen, wenn er „in der Nähe“ ist (heute z.B. beim Lesen der Bibel, im Gottesdienst, in einem Gespräch, bei einem Lied), „Bremser“ und "Beschwichtiger“ dabei ignorieren.
2. Daran glauben, dass Jesus einen wahrnimmt, dass man ihm wichtig ist, dass er einem helfen kann (das ist manchmal ist eine Entscheidung, zu glauben, kein zufälliges Gefühl!)
3. Sich durchtasten zu Jesus! (der Weg mit Gott erfordert gerade am Anfang - und auch später immer wieder - großes Vertrauen unsererseits).
4. Gott ganz konkret um Hilfe zu bitten; zu sagen, was wirklich das Problem ist!
5. In Jesu Nähe bleiben!

Hier der Predigtzettel.

Hubschrabschrab


Sonntag war Tag der offenen Tür bei der Polizei. Es gab u.a. einen Crashtest, Wasserwerfer zum Bestaunen, Eis, eine Pferdestaffel, Polizeihunde im Einsatz und v.a. einen Hubschrauberstart aus nächster Nähe.

Mittwoch, 20. August 2008

Mir geht ein Licht auf



Nachdem mein Fahrrad nach 9 Jahren deutlich umfassenden Reparaturbedarf signalisiert hat, der den Restwert bei weitem übersteigt, habe ich mir kurz vor Augen gehalten, was man in diesem Zeitraum in ein Auto hätte investieren müssen (Benzin, Ölwechsel, Versicherungen, Inspektionen, Sommerreifen, Winterreifen ...). Nach dieser mutmachenden Berechnung habe ich mir für meine täglich immerhin ca. 17 km Pendelei ein wunderschönes nostalgisches neues Hollandfahrrad gekauft (ja, die sind inzwischen unisex...). Und so habe ich zum ersten Mal seit Jahren wieder ein funktionierendes Licht (dank Nabendynamo ohne nervigen Bremseffekt)...

Schön, oder?

Ohrenschmaus


Am Wochenende feierte in GT ein apple-shop die Eröffnung. Zur Feier des Tages wurden u.a. einige iPods verlost. Und tatsächlich hat die große Kurze, Charlotte, einen iPod shuffle gewonnen! Toll, oder?
(Hinweis für die Oma: über den PC kann man die maximale Lautstärke begrenzen, habe ich sofort gemacht ;-)

Dienstag, 12. August 2008

KiGa-Kind 2 oder: "Easy Rider"


Lotte ist schon groß - sie kann schon den iPod-Kopfhörer in die Ohrmuschel stopfen. Kathi ist auch schon ziemlich groß - sie kann den zweiten Kopfhörer immerhin schon im Ohr festhalten, weil er bei ihr noch nicht so richtig hält. Stolz wie Oskar ist sie ohnehin: gestern war ihr erster Kindergartentag ... Und das wird bei einer Fahrt mit dem Roller gefeiert - zumindest gedanklich.

Auf's Dach steigen ...


... wir jetzt öfters - jedenfalls auf den Dachboden. Vor ein paar Tagen habe ich das Speichergeländer mit der alten Treppensicherung und einigen Balkonbrettern gesichert, und schon war die "Ausweitung der Kampfzone" perfekt.
Da Kathis Zimmer wirklich mini ist und wir das Spielzeugchaos nicht überall haben wollen, ist das echt hilfreich. Endlich Platz für Kaufladen und so. Und man muss nicht unbedingt jeden Abend aufräumen ...

Freitag, 8. August 2008

Lottes Weisheit 12

"Papa, deine Arbeit ist: Papiermachen!" [weil ich den Kindern öfters Fehldrucke oder nicht mehr benötigte Ausdrucke zum Rückseitenbemalen mitbringe]

Sonntag, 3. August 2008

Kathis Weisheit 7

Kathi (kurz vorm Einschlafen im Bett): Das kleine Licht muss an. Sonst sehe ich nix.
Papa: Beim Schlafen braucht man kein Licht.
Kathi: Sonst sehe ich nicht, ob es dunkel oder hell ist!

Kathis Weisheit 6

Mama: Ich finde das toll, dass du einen Riesenstinker auf's Klo gemacht hast! [und nicht woanders hin ...]
Kathi: Dann müssen wir feiern und singen!