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Samstag, 14. Februar 2009

Lottes Weisheit 19

Lotte nimmt im Kindergarten offensichtlich (man erfährt ja auch nicht alles) Sternenkunde durch. Die Abgrenzung zu entfernteren Wissensgebieten (z.B. zu Heidi & dem Alm-Öhi) fällt manchmal noch schwer:
"Papa, ich weiß jetzt, wo der Jupiter in der Weltalm ist!"

Dienstag, 13. Januar 2009

Lottes Weisheit 17


Lotte: Mama, wann ist wieder Flötenkurs?
Mama: Wenn der Schwimmkurs zu Ende ist. Das ist sonst zu viel.
Lotte: Das ist nicht zuviel! Ich brauche viel Sport! Trampolin als Sport für die Füße, Schwimmen als Sport für Arme und Beine und Flöte als Sport für die Finger!

Freitag, 31. Oktober 2008

Obama TV

Der amerikanische Präsidentschaftskandidat Barack Obama hat in den wichtigsten Fernsehstationen des Landes einen aufwendigen halbstündigen Werbespot geschaltet (hier ein Spiegel-Bericht, unten das Video). Das Ding ist wirklich … gänsehauterregend. Nicht nur wegen der hollywoodreifen Bilder, der gefühlvollen Musik oder Obamas angerauter Stimmlage. Ohne übertriebene Naivität: Der Typ hat echt Ausstrahlung, Charisma. Der Typ fasziniert.
Mit deutschen Polit-Akteuren könnte ich mir so ein Video nicht vorstellen. Klar hat auch die Kanzlerin einen Video-Blog, aber das ist doch was anderes… Auch Gerhard Schröder und Joschka Fischer hatten starke Momente und enorme Öffentlichkeitswirksamkeit, aber irgendwie nahm man ihnen nicht immer ab, dass es ihnen wirklich um die Sache, um die Menschen ging. Sätze wie die in Obamas Schlusspassage wären ihnen nie über die Lippen gegangen.

Montag, 1. Oktober 2007

Abschiedsvorlesung



Dieser Hinweis aus SpiegelOnline hat mich beeindruckt: Professor Randy Pausch wurde von der Carnegie Mellon University in Pittsburgh zur "last lecture" eingeladen. Eine „last lecture“ (Abschiedsvorlesung) ist traditionell eine aus der Reihe fallende Vorlesung, in der bekannte Menschen „darüber philosophieren, was sie ihren Studenten als Ratschläge hinterlassen würden, wenn das ihre letzte Vorlesung wäre“.

Da in Pauschs Leber zehn Tumore nachgewiesen worden sind - unheilbar -, war die Vorlesung wohl wirklich eine seiner letzten.
Unglaublich gelassen und geistreich reflektiert er seinen Lebensweg. Mit einer Leichtigkeit, die man selten sieht, unterhält er sein Publikum mit seinen Lebenserfahrungen. Beeindruckend, wie die Zuhörer an seinen Lippen hängen – lachend, nachdenklich, berührt. Und ein Geburtstagsständchen für seine Frau packt er auch noch rein...
Angucken! Nachlesen ist auch möglich, aber nicht halb so beeindruckend.

Mittwoch, 5. September 2007

Tradition und Moderne


Gestern habe ich mir den wunderbaren Film „Die Queen“ auf DVD angeschaut. Beeindruckend! Der Film dreht sich um die Reaktion der britischen Königsfamilie auf den Tod von Lady Diana im Jahr 1997, die in Paris bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen ist. Während das Volk in Großbritannien (und weltweit) tiefe Betroffenheit zeigt, macht die Königin nach außen einen teilnahmslosen Eindruck, da sie dem Protokoll entsprechend den Todesfall als private Angelegenheit behandelt und dementsprechend keine öffentliche Reaktion meint zeigen zu dürfen. Darüber hinaus war ihr Verhältnis zu der geschiedenen Frau ihres Sohnes ohnehin schon zu Lebzeiten eher unterkühlt.
Erst der „junge wilde“, frisch gewählte Premierminister Tony Blair kann ihr auf die Sprünge helfen, so dass sie erkennt, dass „Würde und Ruhe“ keine angemessene Reaktion auf den Rummel um Diana darstellen und dass ihr Schweigen die Akzeptanz der Monarchie beginnt in Frage zu stellen.
Eine Woche im Leben der Queen – humorvoll und trotz fehlender großer Handlung spannend. Das Aufeinanderprallen von Tradition und Moderne, personifiziert in dem auf Veränderung drängenden, jedoch fast in die Queen verliebten Tony Blair und der unerschütterlichen, aber zur Veränderung ihrer Sichtweise gezwungenen Königin. Empfehlenswert.