
Der neue Asterix-Band ist da. Ich hatte, trotz vernichtender Kritik in Spiegel und Welt, gehofft, er könnte doch ganz passabel werden. Leider ist "Asterix und Obelix feiern Geburtstag" wirklich übelst. Keine Geschichte, kein Witz, keine tolle Szenen, keine Zitate, die in Erinnerung bleiben.
Zu Schulzeiten haben wir uns die Bände taschenweise aus der Stadtbibliothek ausgeliehen; als "Sohn des Asterix" neu herauskam, habe ich es im Kiosk komplett veschlungen, weil das Taschengeld nicht reichte und die Bibliothek es natürlich noch nicht hatte; wir haben in der Familie Zitateraten gemacht (aus welchem Band stammt...)...
Ich habe inzwischen schon lange alle Bände zu Hause, aber das "Spätwerk", das Uderzo ohne den genialen Texter Goscinny zusammenschustert, ist jetzt wirklich am Nullpunkt angelangt. Man ärgert sich über jede Seite, wie zusammenhangslos Nichtigkeiten aus den vergangenen Bänden rekapituliert werden. Da sind ja selbst Hommage-Zeichnungen spannender...
Immerhin: Man kriegt Lust, noch mal die ersten Ausgaben in die Hand zu nehmen. Zum Beispiel: "Asterix bei den Briten", "Tour de France", "... auf Korsika". Zum Glück habe ich die alle schon ausgepackt aus den Umzugskisten ;-)
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