Sonntag, 31. Oktober 2010

Niko



Die neue "Zeit & Schrift" ist da. Natürlich mache ich wieder Werbung für meinen Artikel, er dreht sich diesmal um Nikodemus (Johannes 3,1-15). Aber ich empfehle auch wärmstens den Artikel von Philip Nunn: "Wachsen in Krisenzeiten". Anhand von Jes. 6,1-13 formuliert Nunn prägnante Schlussfolgerungen für Menschen in schwierigen Situationen.
Noch mal der Hinweis: unter mail@zs-online.de kann man die Zeitschrift kostenlos bestellen.

Freitag, 29. Oktober 2010

Doppelte Katze



Ich erwähnte ja schon einmal, wie sehr ich die Comic-Serie "Die Katze des Rabbiners" verehre. Intelligent und sympathisch, diese Reihe von Joann Sfar. Offensichtlich gibt es jetzt bald sowohl einen Zeichentrickfilm als auch einen Spielfilm der Geschichte. Jetzt müsste man Französisch können, um das zu verstehen ...
Ich hoffe jedenfalls, das Ganze erreicht auch die deutschen Kinos...

Dienstag, 26. Oktober 2010

Impressionen aus Vallendar ...



... wo ich gestern Sitzung hatte in den tollen Räumen der WHU.

Kujau II



Meine kreative Große versucht sich aktuell als Kujau: Immerhin hat sie mein letztes Weihnachtsgeschenk (Bild 1) ziemlich gut in seinen wesentlichen Merkmalen erfasst und reproduziert (Bild 2 ;-)

Besuch


Mein Patenkind war von Freitag Abend bis Sonntag Abend hier und neben einem Besuch in der Welle, in der Innenstadt und überhaupt waren wir Sonntag Nachmittag im Heidewaldstadion. Wir bewunderten ein tolles 4:1 des hiesigen FC gegen TuS Dornberg. Gut, der Schiri hat ein bisschen mitgeholfen, aber egal. Ok, sechste Liga und nur ca. 900 Zuschauer, aber die Stimmung war trotzdem gut.

Ein schönes Studentenleben ...


... muss es an der Uni Duisburg-Essen geben, wenn man sich anschaut, was die dortige Cafeteria - die meines Wissens nur bis zum späten Nachmittag offen hat - für Kaltgetränke offeriert. Eine nette Auswahl, oder?

Mittwoch, 20. Oktober 2010

Gütersloh bei Nacht



Der in Gütersloh weltberühmte Schinkenmarkt lockte mich am Sonntag Abend noch einmal in die Innenstadt. Da ich zufällig vier nette Menschen aus unserem Hauskreis traf, mit ihnen die offenbar Brauerei-eigene Ernst-Johann-Original Jazzband sah (was für ein relaxter Drummer, erinnert mich an "Buena Vista Social Club") und in einem Ballonkorb am Haken eines Krans 50m über dem HVP (Hertie-Vorplatz, heute: Berliner Platz) schwebte, hat sich das Ganze doch wirklich gelohnt.

Samstag, 16. Oktober 2010

Sonntag, 10. Oktober 2010

Daniel findet klare Worte

Frisch online: meine heutige Predigt zu Daniel 5 (Belsazars Gastmahl und die geheimnisvolle Schrift): hier lesen, hier hören.

In der Vorbereitung habe ich das kraftvolle Gedicht von Heinrich Heine zum Thema wiederentdeckt (ich glaube zu Schulzeiten kann man kaum etwas von dem vorgesetzten Stoff richtig genießen...), das allerdings bezeichnenderweise Daniels Rolle komplett ausspart, hier ist es:

Die Mitternacht zog näher schon;
In stummer Ruh lag Babylon.

Nur oben in des Königs Schloss,
Da flackert's, da lärmt des Königs Tross.

Dort oben in dem Königssaal
Belsazar hielt sein Königsmahl.

Die Knechte saßen in schimmernden Reih‘n
Und leerten die Becher mit funkelndem Wein.

Es klirrten die Becher, es jauchzten die Knecht‘;
So klang es dem störrigen Könige recht.

Des Königs Wangen leuchten Glut;
Im Wein erwuchs ihm kecker Mut.

Und blindlings reißt der Mut ihn fort;
Und er lästert die Gottheit mit sündigem Wort.

Und er brüstet sich frech, und lästert wild;
Der Knechtenschar ihm Beifall brüllt.

Der König rief mit stolzem Blick;
Der Diener eilt und kehrt zurück.

Er trug viel gülden Gerät auf dem Haupt;
Das war aus dem Tempel Jehovahs geraubt.

Und der König ergriff mit frevler Hand
Einen heiligen Becher, gefüllt bis am Rand.

Und er leert ihn hastig bis auf den Grund
Und rufet laut mit schäumendem Mund:

"Jehovah! dir künd ich auf ewig Hohn –
Ich bin der König von Babylon!"

Doch kaum das grause Wort verklang,
Dem König ward's heimlich im Busen bang.

Das gellende Lachen verstummte zumal;
Es wurde leichenstill im Saal.

Und sieh! und sieh! an weißer Wand
Da kam's hervor wie Menschenhand;

Und schrieb, und schrieb an weißer Wand
Buchstaben von Feuer, und schrieb und schwand.

Der König stieren Blicks da saß,
Mit schlotternden Knien und totenblass.

Die Knechtenschar saß kalt durchgraut,
Und saß gar still, gab keinen Laut.

Die Magier kamen, doch keiner verstand
Zu deuten die Flammenschrift an der Wand.

Belsazar ward aber in selbiger Nacht
Von seinen Knechten umgebracht.