Dienstag, 30. Dezember 2008

Simeon: Leben "in Bereitschaft"

Meine letzte Predigt über Simeon (Lukas 2) hat mir schon in der Vorbereitung richtig Spaß gemacht: Der alte Mann nimmt der höchstens 20jährigen Maria bei einer religiösen Zeremonie einfach das Kind aus dem Arm. Er muss einfach den in Händen halten, auf den er so lange gewartet hat. Er hatte über Jahre die innere Gewissheit, dass er den Messias persönlich treffen würde, bevor er stirbt. Simeon war lange Zeit ständig „in Bereitschaft“, dass sein „Piepser“ losgeht. Da er sensibel für die Impulse des Heiligen Geistes ist, ist er jetzt zur richtigen Zeit am richtigen Ort – nämlich im Tempel, während Maria und Stiefvater Josef die Darbringung des Kindes vollziehen bzw. die Reinigungsopfer erfüllen. Dort treffen diese drei Generationen aufeinander. Eine wunderschöne Geschichte - mit guten Hinweisen für uns.
Bild: © www.habdank-walter.de



„Erwarten, erleben, erzählen“ – so könnte man Simeons Haltung zusammenfassen. Die Predigt zur Geschichte gibt es hier zum lesen und hier zum hören.

Sonntag, 28. Dezember 2008

Ausnahmezustand vorbei ...

Die Weihnachtszeit ist eine Zeit im Ausnahmezustand, eine Zeit mit einer heilen Kulisse. Es dominieren nette Weihnachtskarten, schöne Weihnachtsgeschenke, geschmückte Weihnachtsbäume, frische Weihnachtsplätzchen, glänzende Weihnachtsbaumkugeln und duftende Weihnachtsbraten.

(Das ist übrigens ein Bild aus meiner Kinderzeit ;-)

Wir basteln uns eine heile Welt, eine weihnachtliche Idylle im Schein der Kerzen und Lichterketten. Wir versuchen, den weniger schönen Rest des Lebens eine Zeitlang auszublenden. Und schaffen es nicht. Unter der dicken Weihnachtsdecke brodelt es häufig. Gerade Weihnachten prallt die perfekte Weihnachtskulisse mit unserer harten Wirklichkeit zusammen. Für viele ist Weihnachten ein schwieriges Fest!

Gut, dass es in der Weihnachtsgeschichte nicht in erster Linie um den Weltfrieden, faire Preise und Löhne, Umweltschutz und Nächstenliebe geht, sondern unsere Probleme. Und um den, der uns weiterhilft.

Um diese Gedanken kreiste auch meine (vielleicht etwas weniger als gewohnt feierliche) Christvesper-Predigt.

Dienstag, 23. Dezember 2008

Freitag, 19. Dezember 2008

Gottes Reden und unsere Reaktion


Warum reagieren Menschen so unterschiedlich auf Gottes Reden, auf unser Reden über Gott?
Warum entwickeln Christen sich so unterschiedlich weiter?

Um diese beiden Fragen dreht sich mein neuer Artikel in "Zeit und Schrift" - Antworten gibt das bekannte Gleichnis vom Sämann (Matthäus 13). Mindestens zwei Erkenntnisse ergeben sich am Rande:
1. Manchmal wird ein Bibelabschnitt schon verständlicher, wenn man ihn in eine Tabelle packt (S. 24).
2. Konrad Z. Lorenz hatte Recht: „Gesagt ist noch nicht gehört, gehört noch nicht verstanden, verstanden noch nicht einverstanden, einverstanden noch nicht angewandt und angewandt noch nicht beibehalten.“

Montag, 15. Dezember 2008

Lottes Weisheit 16

Lotte: "Besser würde ich 'Charlotte Marie' heißen."
Papa: "Warum?"
Lotte: "Wenn ich einen Namen verliere, habe ich noch einen!"

Sonntag, 14. Dezember 2008

Kinderquatsch mit "der Anne ihrem Apple"





Entscheidungsprozesse

Klar sollen wir als Christen Gott in unsere Entscheidungen einbeziehen.
Aber manchmal haben wir schon alles beschlossen und entschieden – und sagen dann fromm: lasst uns noch beten und um Gottes Führung bitten.
Unsere Überlegung ist oft nicht mehr ergebnisoffen, wir bitten Gott manchmal, etwas "abzusegnen", was wir längst festgezurrt haben.

Für eine Predigt, die ich heute in der EFG Rheda-Wiedenbrück gehalten habe, habe ich mich in eine Geschichte aus dem Propheten Jeremia reingearbeitet (Jeremia 42), die nicht gerade zu den gängigsten der Bibel gehört. Sie macht aber deutlich, wie Entscheidungsprozesse ablaufen sollten und wie nicht. Ich kann nur empfehlen, die Geschichte von Jeremia und dem vom Volk übrig gebliebenen Häuflein Elend, dass Gott um Rat fragt, aber schon weiß, was es hören will, nachzulesen. Hier gibt es den Gottesdienstzettel.

Freitag, 12. Dezember 2008

Kathis Kunst 1


Kathi hat ihre Mutter (links) und sich selbst (rechts) gemalt. Aber das erkennt man ja auch so ;-)

Mittwoch, 10. Dezember 2008

Adventskalender



Ich hatte die Nikolaustag-Bilder ja noch gar nicht hochgeladen. Neben der Schuhfüllung haben die Kinder dank Tante und Onkel ;-) auch einen Einzelpaket-zur-täglichen-Öffnung-Adventskalender (auf der Fensterbank in Reihe gebracht) bekommen. Jeden Tag darf ein kleine Päckchen mit Playmobilutensilien geöffnet werden - damit es keinen Streit gibt, ist jedes zweite Paket mit einem Kreuz gekennzeichnet: die darf dann Kathi öffnen, Lotte die anderen.