Sonntag, 28. September 2008

Selber Denken

Vorletzte Woche (in Rheda) und letzte Woche (in GT) habe ich über Eph. 5,15-20 gepredigt. Jetzt ist die Predigt zum nachhören oder - lesen online.

Ich hatte ja schon geschrieben, dass mich an dem Abschnitt fasziniert, dass er sehr konkret wird, aber dabei keine Detailanweisungen, sondern "nur" Tipps "zum Selberdenken" gibt, nämlich:

1. Herausfinden, worauf es wirklich ankommt
2. Zeit sinnvoll nutzen
3. Begreifen, was Gott sich wünscht
4. Klaren Kopf bewahren, Gottes Geist Raum geben
5. Einander ermutigen und gemeinsam Gott ehren
6. Gott dankbar sein.

Mir hat die Gottesdiensvorbereitung bei diesem Thema besonders Spaß gemacht. Ich mag es sehr, mich in so Abschnitte "reinzudenken". Was drinsteckt, erschließt sich oft erst beim zweiten, dritten Lesen.

Donnerstag, 25. September 2008

Kathis Weisheit 8

Mama: war beim Friseur.
Kathi reagiert wie folgt auf den grundlegend neuen Haarschnitt: "Du bist nicht meine Mama, kann nicht mehr mit dir kuscheln!"

Mittwoch, 24. September 2008

Dienstag, 16. September 2008

Ich bin doch nicht blöd!


Wir Christen sind schon seltsam:
Einerseits wollen wir, dass der Glaube relevant für unser Leben ist und nicht bloß abstrakte Religionswissenschaft oder Kirchengeschichte. Wir wünschen uns Orientierung und Anleitung.
Andererseits wollen wir nicht im Detail und kompromisslos vorgegeben bekommen, wie wir uns zu verhalten haben. Wir wollen Handlungsspielraum behalten. „Ja, sind wir denn reine Befehlsempfänger?“ - „Lässt Gott uns keinen Spielraum? Schreibt er uns denn so detailliert vor, was wir zu tun und lassen haben?“ Wir haben schließlich auch unseren Kopf!
Genau! Wir müssen uns selbst Gedanken machen. Wir haben Gestaltungsspielraum, aber auch die Verantwortung für unser Tun. Es geht eben nicht um die Einhaltung einer Fülle detaillierter Gebote, von Gott und der Kirche kritisch überwacht, sondern es geht darum, für unser Leben bewusst die richtigen Entscheidungen zu treffen. Entscheidungen, die wir treffen! Entscheidungen, die uns betreffen.
Sonntag habe ich zu diesem Thema in der EFG Rheda-Wiedenbrück gepredigt (unter dem Titel "Ich bin doch nicht blöd!" über Eph 5,15-20). In der Vorbereitung fand ich es ziemlich interessant, dass dieser Text den Spagat hinkriegt: Orientierung ohne Einengung, Gestaltungsmöglichkeit ohne Beliebigkeit. Sonntag halte ich die Predigt noch mal in GT, danach verlinke ich auch auf den Godizettel. ;-)

Matschmonster

Da es aus dem Osten des Landes schon Nachfragen gab, wo denn die Bilder blieben, rasch ein Bericht:

Als bewährte Frühlings- und Herbst-Cuxhaven-Fahrer waren wir letzte Woche noch einmal im schönen Cuxhaven. Wir hatten wettertechnisch Glück - schöne und warme Sonne allenthalben. Nur am letzten Tag ein bissle Wind. Was gab's ansonsten? Sandburgen, Sandkuchen, Sandeis, Sandstraßen usw., wieder ein Besuch der befreundeten Seehunde und Pinguine, ein Schwimmbadbesuch, ein Hafenbesuch, viele Brötchen und eine Kathi, die man auch einfach in eine Matschpfütze hätte schmeißen können - das wäre schneller gegangen, hätte ihr jedoch nicht soviel Spaß gemacht.
...

Ach ja: Charlotte hat im Urlaub ihren ersten Milchzahn verloren. Von Beileidsbekundungen an der offenen Zahnlücke bitten wir abzusehen.

Montag, 15. September 2008

NGÜ: 2. Thess fertig

Die NGÜ (=Neue Genfer Übersetzung des Neuen Testamentes) wird nach und nach fertig. Jetzt offenkundig frisch online: der 2. Thessalonicherbrief.
Ich finde die Übersetzung wirklich sehr hilfreich und verständlich.