“Why do preachers take soooooo long to say something sooooooo simple? He could condense this to 90 seconds and get across a more powerful message.” Das schreibt geojoey15.
Immerhin: Ein netter Mensch namens “peacy” hat die Predigt von Paul Washer, über die ich vor ein paar Tagen gepostet habe, auf 3:18 min kondensiert und mit Musik unterlegt. Schaut euch als Appetit-Happen den Auszug an – und dann ran an die vollständige Version!
Hier gibt es übrigens auch die Langversion mit deutschem Untertitel, falls ihr der englischen Version nicht so gut folgen könnt: Teil 1, 2, 3, 4, 5, 6.
Freitag, 27. Juni 2008
Dienstag, 24. Juni 2008
Nachdenkenswerte Predigt
Johannes F. machte mich auf ein interessantes Predigt-Video aufmerksam (danke!), ich habe es Mittwoch während einer Zugfahrt in Ruhe angeschaut und mir dabei viele Notizen gemacht. Paul Washer predigt vor 5.000 jungen Menschen – und er hat starken Tobak im Gepäck.
Er kritisiert die Selbstsicherheit, später in den Himmel zu kommen, da man sich ja schließlich einmal bekehrt habe. Viele schrieben sich das Bekehrungsdatum in die Bibel. Wenn Zweifel aufkämen, ob man errettet sei, verweise man darauf. Washer betont dagegen, die Frage laute nicht „Hast du schon einmal ein Übergabegebet gesprochen?“ sondern: „Hast du dein Leben anhand der Bibel überprüft? Unterscheidet es sich?“ Klar, alle Christen sündigten, aber das Leben eines Christen sei ein laufender Prozess der Veränderung. Ein Leben, das darauf abziele, den Willen des Vaters zu tun, hebe sich zwangsläufig ab. Wir würden nicht aufgrund unserer Taten errettet, sondern aufgrund unseres Glaubens – aber dieser Glaube schlage sich in Taten nieder. Wenn nicht, habe die Umkehr gar nicht stattgefunden.
Washer macht anhand von Matthäus 7,13-23 deutlich: Umkehr hat sichtbare Folgen: Christ sein bedeute, wie Jesus sein zu wollen, nicht wie der Rest der Welt, nicht wie die meisten Christen. Es bedeute, das zu lieben, was Jesus liebt und das zu hassen, was er hasst. „Hör auf, dich mit Menschen zu vergleichen, die sich Christen nennen, die sich wiederum mit Menschen vergleichen, die sich Christen nennen – vergleich dich lieber mit der Heiligen Schrift!“.
Schaut euch das Video an. Es hat Gänsehaut-Passagen. Etwa die, wo die Zuhörer applaudieren und Washer absolute Stille hervorruft mit der Aussage, er verstehe den Applaus nicht, er rede doch von ihnen.
Die Predigt macht wirklich ziemlich nachdenklich. Sie bringt einen dazu, einiges in der Bibel nachzuschlagen und zu überlegen, was das für einen heißt. Mehr kann man von einer Predigt eigentlich nicht erwarten.
Er kritisiert die Selbstsicherheit, später in den Himmel zu kommen, da man sich ja schließlich einmal bekehrt habe. Viele schrieben sich das Bekehrungsdatum in die Bibel. Wenn Zweifel aufkämen, ob man errettet sei, verweise man darauf. Washer betont dagegen, die Frage laute nicht „Hast du schon einmal ein Übergabegebet gesprochen?“ sondern: „Hast du dein Leben anhand der Bibel überprüft? Unterscheidet es sich?“ Klar, alle Christen sündigten, aber das Leben eines Christen sei ein laufender Prozess der Veränderung. Ein Leben, das darauf abziele, den Willen des Vaters zu tun, hebe sich zwangsläufig ab. Wir würden nicht aufgrund unserer Taten errettet, sondern aufgrund unseres Glaubens – aber dieser Glaube schlage sich in Taten nieder. Wenn nicht, habe die Umkehr gar nicht stattgefunden.
Washer macht anhand von Matthäus 7,13-23 deutlich: Umkehr hat sichtbare Folgen: Christ sein bedeute, wie Jesus sein zu wollen, nicht wie der Rest der Welt, nicht wie die meisten Christen. Es bedeute, das zu lieben, was Jesus liebt und das zu hassen, was er hasst. „Hör auf, dich mit Menschen zu vergleichen, die sich Christen nennen, die sich wiederum mit Menschen vergleichen, die sich Christen nennen – vergleich dich lieber mit der Heiligen Schrift!“.
Schaut euch das Video an. Es hat Gänsehaut-Passagen. Etwa die, wo die Zuhörer applaudieren und Washer absolute Stille hervorruft mit der Aussage, er verstehe den Applaus nicht, er rede doch von ihnen.
Die Predigt macht wirklich ziemlich nachdenklich. Sie bringt einen dazu, einiges in der Bibel nachzuschlagen und zu überlegen, was das für einen heißt. Mehr kann man von einer Predigt eigentlich nicht erwarten.
Sonntag, 22. Juni 2008
Dienstag, 17. Juni 2008
Wort & Kunst
Gottesdiensträume sind in Freikirchen traditionell ja eher spartanisch gestaltet. Nur nicht ablenken vom „Wort“! Selten gibt es „vorzeigbare“, ansprechende künstlerische Elemente, die das „Wort“ visualisieren. Bei uns z.B. gibt es wirklich gut gestaltete Glasbilder, die auf Hauptszenen der Bibel verweisen (wenn auch nicht ganz in chronologisch korrekter Reihenfolge ;-)
Am Wochenende waren wir in Wilnsdorf, die Verlobung meiner Schwester gebührend feiern, da konnten wir einen Blick in den Gottesdienstsaal der FeG Wilnsdorf werfen. Der Pastor Friedhelm Krenz hat für die Stirnwand wirklich schöne Bilder geschaffen. Diese thematisieren jeweils einen Aspekt von Apg. 2,42 („Sie blieben aber beständig a) in der Lehre der Apostel und b) in der Gemeinschaft und c) im Brotbrechen und d) im Gebet“). Der Zwischenraum bildet ein Kreuz.
Die Gemeinde „muss nach außen offen bleiben, während sie in ihrer Mitte auf das Kreuz hin ausgerichtet bleibt“ heißt es in einer Erläuterung. Das finde ich ausdrucksstark und schön.
Freitag, 13. Juni 2008
Kathis Weisheit 2 (Deutschland ist ...)
(Auf der Autobahnfahrt nach Siegen, vorbei an Hügeln und viel Wald)
Lotte: Das ist ein anderes Land hier!
Papa: Nein, das ist auch Deutschland.
Kathi: Fußball ist Deutschland!
Lotte: Das ist ein anderes Land hier!
Papa: Nein, das ist auch Deutschland.
Kathi: Fußball ist Deutschland!
Dienstag, 10. Juni 2008
Auf der Zugfahrt gelesen
Bernhard Schlink zitiert in einem Interview einen schönen Spruch: "Sei freundlich, denn jeder, den du triffst, kämpft einen großen Kampf." Man weiß wirklich oft nicht, was Menschen, denen man begegnet, gerade bewegt, was sie gerade verarbeiten und meistern müssen. Ein Beispiel: Wenn eine Kassiererin ein wenig kurz angebunden ist, kann es z.B. sein, dass sie als alleinerziehende Mutter in der Nacht mal wieder zu wenig Schlaf bekommen hat und Job, Erziehung, Alltag irgendwie hinkriegen muss. Da kämpft sie einen großen Kampf, der sie auszehrt - da hat sie eben keine Power mehr für "Randbaustellen".
Obwohl, noch treffender wäre der Spruch, wenn er etwa wie folgt hieße: "Sei freundlich, denn viele, die du triffst, kämpfen einen großen Kampf". Manche haben schon verloren - weil sie eben nicht kämpfen.
Obwohl, noch treffender wäre der Spruch, wenn er etwa wie folgt hieße: "Sei freundlich, denn viele, die du triffst, kämpfen einen großen Kampf". Manche haben schon verloren - weil sie eben nicht kämpfen.
Donnerstag, 5. Juni 2008
Sonntag, 1. Juni 2008
Kathis Weiheit
Mama: Ich fahre gerade mal einkaufen.
Lotte: OK.
Kathi: Kein Problem, wir auf Papa aufpassen!
Lotte: OK.
Kathi: Kein Problem, wir auf Papa aufpassen!
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