Montag, 28. Mai 2007

Lottes Weisheit (II)


Charlotte: „Können wir nicht nach Bonn ziehen?“
Papa: „Da habe ich aber keinen Job.“
Charlotte: „Geh doch zur Uni da, wie Christof [der dort studiert].“
Mama: „Da gibt es aber kein Geld für, wovon sollen wir dann Brötchen kaufen?“
Charlotte: „Da kann man für beten…“
[Papa und Mama schauen sich erstaunt an]
„… oder zaubern“ [Papa und Mama kriegen den Mund gar nicht mehr zu].

Montag, 21. Mai 2007

Neuharlingersiel






Wir waren von Mittwoch abend bis Sonntag abend in Neuharlingersiel. Susanne und Uwe heirateten am Freitag in Aurich; da haben wir ein paar Tage Nordseeluft drangehängt. Das Wetter war sonnig-klasse, die Strandkörbe mit 3 EU/Tag erstaunlich erschwinglich. Lotte und Kathi haben schnell viele Freundinnen am Strand kennengelernt.


Ich selber bin mir noch unschlüssig, was auf Autobahnfahrten unerträglicher ist: das Genöle der Kleinen oder das ebenso unerträgliche Genöle der Kinder-CD (by the way: hier ein großartiges Interview der Süddeutschen Zeitung mit Rolf Zuckowski, unbedingt lesen!). Als Katharina sich auf der Rückfahrt die Abendmilch noch einmal durch den Kopf gehen ließ, war das auch egal. Als wir zurück in GT waren, habe ich abends um 23:00 noch mit Charlotte einen Nachtspaziergang mit Taschenlampe gemacht. Gruselig (jedenfalls für sie ;-)!

Lottes Weisheit

Lotte: Wann fahren wir endlich in Kur?
Mama: Im Herbst, warum?
Lotte: Weil ich dann bald Geburtstag habe.
Mama: Was wünschst du dir denn?
Lotte (nach langem Grübeln): Was ihr denkt, was am besten für mich ist!

Montag, 14. Mai 2007

Sonntag


Am Sonntag habe ich in der EFG Rheda-Wiedenbrück im Abendmahlsgottesdienst noch einmal die Predigt zu Aquila und Prizilla gehalten. Bei den Einsetzungsworten zur Abendmahlfeier standen dann auf einmal Katharina und Charlotte grinsend neben mir …
Das ist das Tolle an kleineren Gemeinden: Sie sind manchmal deutlich unkomplizierter.
Am Nachmittag haben wir zu viert eine Fahrradtour durch die Stadt gemacht, im Stadtpark schwimmende Hunde bestaunt und beim Parkbad ein Eis als Belohnung mitgenommen.

Samstag



So sieht es aus, wenn wir nach einem Vormittag mit Samstags-Frühstück, Bastel- und Malaktivitäten und allgemeiner Lebensfreude einmal unter dem Esstisch kehren. Üblicherweise spielt aber zumindest Katharina nach dem Essen „Staubsauger“ unter dem Hochstuhl – andere nennen das „Nachtisch“.

Sonntag, 6. Mai 2007

Gänsehautgottesdienst


Wir hatten heute in meiner Heimatgemeinde einen tollen Morgengottesdienst. Einer meinte nachher, das sei ein „Gänsehautgottesdienst“ gewesen. Nun ist das ja immer subjektiv, aber unbestreitbar war der Gottesdienst ziemlich intensiv. Die Knorke-Band spielte grandios (das Lied „Messias“ ist der Wahnsinn!), Udo moderierte unheimlich authentisch und sympathisch, fünf „Taufkandidaten“ erzählten beeindruckend, welchen Weg Gott mit ihnen und sie mit ihm gegangen sind.
In der Predigt (hier der Gottesdienstzettel) habe ich zum Schluss des Gottesdienstes die sechs Szenen der beeindruckenden Doppelbiografie von Aquila und Priszilla (oder Priska) vorgestellt. Die beiden haben sozusagen einen „Oscar für die beste Nebenrolle“ im Neuen Testament verdient. Sie sind Akteure der zweiten Reihe, aber eine Vielzahl von Erwähnung an entscheidenden Stationen macht die Bedeutung ihrer Rolle klar. Was sie hervorhebt: Sie
sind offen für Gäste
sind flexibel für Gott
investieren in andere
setzen das, was sie haben, für Gott ein
gehen für Gott Risiken ein
sind verlässliche Freunde.
Gerade weil Aquila und Priszilla Alltagsmenschen sind, keine prominenten Überflieger wie Paulus, macht ihre Geschichte auf mich ungeheuren Eindruck. Ein normales Ehepaar. Mit einem normalen Job. Aber ihre Prioritäten sind klar: Ihre Frage lautet nicht: „Was habe ich jetzt davon?“, sondern: „Was ist jetzt dran?“. Und ihr eigenes Leben ist gesegnet und anderen zum Segen. Hut ab vor diesem Pärchen.

Freitag, 4. Mai 2007

Tischgebete

Auf Vries-land.de bietet Simon alternative Tischgebete an. Lesenswert! Jetzt hat er seine erste Sammlung noch erweitert. Meine Favoriten:

Danach
Heute hab´ ich glatt vergessen,
dir zu danken vor dem Essen.
Magen voll und Teller leer,
dank ich dir halt hinterher. Amen.

Mikrowelle
Herr, Du siehst in Deiner Huld
meine große Ungeduld.
Darum dank ich dir für´s schnelle
Essen aus der Mikrowelle.

Donnerstag, 3. Mai 2007

Besuch im Siegerland


Am verlängerten Wochenende waren wir noch einmal in Siegen. Wir haben uns in den Wäldern vergnügt, den Aussichtsturm am Rabenhain erklommen und den Flugplatz Eisenhardt bestaunt.


Die Großen bewunderten dort insbesondere die restaurierte Antonov-Maschine (wohl größter Doppeldecker der Welt), die Kleinen fanden trotz allem das Karussell spannender.

ohne Worte


Katharina von ihrer besten Seite.
Fragt sich nur: Kommen Mädchen schon mit einem Telefon auf die Welt? Und: wann merkt Kathi, dass das Telefon nicht angeschlossen ist?